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geskribbel

Gekritzel, Zeichnungen und Gedanken

Einleitung

Ja, toll. Jetzt habt ihr mich also so weit. Jetzt habe ich also einen Blog.

Wozu das Ganze?
Was bringt mir das?

Hauptsächlich dient so ein Blog ja dazu, seine Gedanken mit anderen Nutzern des großen weiten Internets zu teilen. Und das ist auch ungefähr das, was ich hier tun möchte. Allerdings nicht primär in schriftlicher Form. Schon seit vielen Jahren zeichne und kritzele ich auf nahezu jedem Papierfetzen herum, den ich in die Hand bekomme. (daher der Name des Blogs; to scribble [eng.] = kritzeln) Meine Hauptergebnisse dabei sind neben unzähligen kleineren Kritzeleien auf den Rändern von Schulheftern, Uni-Handouts, Einkaufszetteln und was-nicht-alles auch schon immer in sich geschlossene grafische Werke gewesen.
Damit meine ich jetzt keine großformatigen Bilder, die man sich gerne an die Wand hängt, sondern Comics. Meine ersten „Werke“ waren lange Zeit reine Bildergeschichten, die sich häufig stark an die von mir geliebten Comics, Filme oder Bücher anlehnten. Mit zunemhemdem Alter kamen dann auch Sprechblasen hinzu, so dass meine Charaktere nicht mehr stumm waren und immer besser in die Lage kamen, eigene Stories zu produzieren.

Die Geschichten, die ich auf diese Weise zu Papier bringe, sind hauptsächlich für mich selbst gedacht und verfolgen nicht unbedingt das Ziel, Popularität bei der Allgemeinheit hypothetischer anderer Leser zu erreichen. Der Hauptzweck ist es einfach, regelmäßig die Ideen aus meinem Kopf irgendwie zu verwerten, damit sie sich nicht stauen und mein Gehirn zum Explodieren bringen. Die Sauerei will schließlich keiner wegmachen.

Obwohl ich also meine Comics eigentlich zum reinen Selbstzweck niederkritzele, wurde ich von Freunden und Familienmitgliedern immer mal wieder angeregt, sie doch irgendwie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und mit diesem Blog werde ich das tun. Mir ist bewusst, dass Story und Bild durchaus nicht perfekt sind und an vielen Stellen Verbesserungen möglich, wenn nicht sogar nötig wären. Aber es geht mir nicht darum, mich mit diesen Sachen für eine Kunsthochschule zu bewerben, sondern ich will einfach nur einigen interessierten Menschen die Möglichkeit geben, an meinen geistigen Ergüssen teilzuhaben.
Also, lest meine Geschichten oder lest sie nicht. Ändern wird das nicht viel. Aber findet sich ja der Eine oder Andere, dem ich mit den Auswüchsen meiner Gedankenwelt noch eine Freude bereiten kann. Ich werde in diesem Blog also in halbwegs regelmäßigen Abständen Ausschnitte aus meinen Comics, sowie einige Einzelzeichnungen oder vielleicht auch mal ab und zu einfach nur ein paar Gedankengänge reinsetzen.

Vielleicht interessiert sich ja irgendjemand dafür.

In diesem Sinne also: Viel Spaß beim Lesen (oder eben nicht, wie ihr wollt)

Ein einsamer Gitarrist.
Ein einsamer Gitarrist.
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Hervorgehobener Beitrag

November Rain

Da isser wieder, der kalte Monat. Der regnerische, diesige, kalte, nervige November. Gibt es einen Monat, der verabscheuungswürdiger ist? Ja, der April, zumindest für Allergiker wie mich. Aber egal, am Lauf der Jahreszeiten können wir nicht viel ändern. Naja doch, tun wir ja schon fleißig. Obwohl das gar nicht so gut ist. Aber irgendwie stecke ich mit dem Kopf schon voll im Dezember. Weihnachtszeit. Schon mal überlegen, wem man was schenkt. Und da sind auch einige Zeichnungen dabei, die ich bis Anfang Dezember fertig stellen muss. Also habe ich mir vorgenommen, nach Möglichkeit jeden Tag mindestens eine halbe Stunde über dem Zeichenblock oder dem Grafiktablet zu hängen und irgendein nennenswertes Werk zustande zu bringen. Wünscht mir Erfolg! Siegfrieds Abenteuer werden dabei natürlich trotzdem nicht vergessen.

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Seite 76

Mal wieder ein weniger kreativer Beitrag heute. Die letzte Woche hatte ich ziemlich viel um die Ohren, deshalb gibt es einfach nur eine weitere Seite. Ich hoffe, das reicht trotzdem.

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Geheimniskrämerei

„Hast du mich, wirst du mich teilen wollen.
Doch teilst du mich, hast du mich nicht mehr.“

So lautet der Wortlaut eines Rätsels mit der Lösung: Ein Geheimnis
Geheimnisse können anstrengend sein, weil es der menschlichen Natur entspricht, uns mitzuteilen, über die Dinge zu reden, die uns bewegen.
Und nicht selten ist ein Geheimnis auch gefährlich, wie Siegfried und Gulhar schnell feststellen müssen.

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Herbststürme

Da ist er wieder, der Herbst. Er färbt die Blätter orange, rot und golden und lässt sie um unsere Füße wirbeln. Ein wirklich traumhafter Anblick in den Wäldern der böhmischen Schweiz. Nicht mehr so schön, wenn man im Alltag auf dem Fahrrad sitzt und in die entgegengesetzte Fahrrichtung geweht wird. Da erfährt man dann auch, warum Bisasams Rasierblatt-Attacke so gut reingehauen hat.

Eine leichte Brise ist angenehm, ein starker Wind  hingegen sorgt dafür, dass der Bahnverkehr mehrere Tage komplett lahm liegt. Wie immer macht es die Dosis.

Wenn es um Verrat geht, ist jedoch so ziemlich jede Dosis gefährlich, wie Siegfried bald feststellen wird…

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Seite 73

Die Geschichte spitzt sich langsam zu. Während Gunther immerhin den Mangel an erben seiner eigenen reproduktiven Unfähigkeit zuschreibt (für diese Zeit ein sehr fortschrittlicher Gedanke. Heinrich der Achte ließ seine Frauen köpfen, wenn sie ihm keinen Prinzen schenkten), sucht er nach einer Lösung, damit das Königreich Burgund nicht von seinen Brüdern Giselher oder Gernot übernommen wird.

Ein perfider Plan, der jedoch der Anfang vom Ende sein soll. Und Siegfried steckt mittendrin.

 

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Könige werden nicht gewählt

Diese Worte stammen aus Monty Python’s legendärem Glanzwerk „Die Ritter der Kokosnuss“. Ein absurder Kontrast wird herangeführt zwischen dem feudalen System, welches natürlich auch den Siegfried-Comics zugrunde liegt gegenüber den freiheitlichen Gedanken einiger Bauern, die gleichzeitig mit ihrem Abstimmungssystem (jeder darf mal für eine Woche Exekutive spielen, aber alle Entscheidungen des jeweils Verantwortlichen müssen in einer Sitzung, die alle zwei Wochen einberufen wird, ratifiziert werden. Mit einfacher Mehrheit im Falle interner Angelegenheiten, jedoch durch Zweidrittelmehrheit bei schwerwiegenderen Angelegenheiten) demokratische Schwerfälligkeit ad absurdum führen.

Naja, ein sehr unterhaltsamer Film, sehr zu empfehlen, falls ihn irgendjemand noch nicht gesehen hat. Worauf ich eigentlich hinaus möchte: Eigentlich wollte ich politische Beiträge nach Möglichkeit vermeiden. Aber da wir im Gegensatz zu Gunthers Untertanen den Luxus haben, wählen zu können, wäre es doch verschenkt, wenn wir das nicht tun würden. Also, Leute, geht wählen! Aber wählt keine rassistischen, homophoben, sexistischen Arschkrampen, okay?

 

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Das Lindenblatt

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Wer die Nibelungensage kennt, weiß auch um den Grund, warum Siegfried eine verwundbare Stelle auf dem Rücken hat. Ein Lindenblatt fiel ihm auf den Rücken, als er im Drachenblut badete (oder besser hineinstolperte). Also hat er eine lindenblattgroße Stelle auf dem Rücken, an der seine Haut weich und verwundbar ist. Gut, dass die Geschichte in Mitteleuropa spielt. Man stelle sich vor, ihm wäre ein Palmenwedel auf dem Rücken liegen geblieben…

Whisky in the Jar

Eine Weile habe ich nichts von mir hören lassen – das hatte einen Grund. Schließlich ist Sommer und jeder brauch mal eine Pause. Also habe ich mich ein Flugzeug gesetzt und eine Weile Urlaub in Schottland gemacht.

Ein wundervolles Land, in dem man (wenn das Wetter es zulässt) sehr viel Historie mitnehmen kann. Jede Menge alte Burgen und Kirchen und auch die Städte selbst besitzen eine sehr alte Bausubstanz. Vielleicht nicht ganz zurück bis in die Zeit von Siegfried, aber zumindest sehr nahe dran. Obwohl sich ja kein genaues Datum für die Nibelungensage festlegen lässt.

Nachdem ich also einige Berge hochgeklettert bin, viele alte Gemäuer besichtigt und den einen oder anderen Whisky getrunken habe, gibt es jetzt wieder eine Seite von Siegfrieds Abenteuern:

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Seite 69

Heute mal wieder kein origineller Titel. Wer denkt, im Sommer käme man zur Ruhe, der kennt das Leben eines Musikers nicht besonders gut. Vor der Sommerpause gibt es nochmal richtig gut was zu tun. Da muss sich das Hobby des Zeichnens leider hinten anstellen. Was sehr schade ist, da die Ideen gerade dann kommen, wenn ich nicht die Zeit habe, sie umzusetzen. Derzeit arbeite ich an zwei Miniserien und einem größeren Comic im Format der hier bereits regelmäßig gezeigten Nibelungengeschichte.

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